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Ein Haus für die Modepuppe - ein Kindheitstraum wird wahr.

Schon früh nach der Geburt meiner Tochter war klar, dass sie eines Tages meine alten Barbie-Sachen bekommen sollte, die ich einst so gehegt und gepflegt und mit denen ich so manche Geschichten gespielt hatte.

 

Noch etwas unsicher, ob sie mit 3 Jahren schon alt und reif genug für die Modepuppe ist, hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass sie in dem Jahr, in dem sie drei Jahre alt wurde, zu Weihnachten ein Haus für die Modepuppe bekommen sollte.

 

Die Häuser, die der Spielzeughersteller für seine Modepuppe in petto hat, sehen zwar mit dem vielen Pink recht schick aus und sind sicher auch der Traum vieler Mädchen, doch ich wollte etwas mehr Platz in den Räumen, damit der Spielspaß lange erhalten bleibt. Da dann ohnehin ein Schrank vom schwedischen Möbelhaus "übrig" war und nicht mehr gebraucht wurde, war schnell klar, welche neue Verwendung der "STUVA" finden würde.

 

Recht früh hatte ich angefangen zu planen, wie viele Zimmer es werden sollten und ich wusste, dass dort eine fünfköpfige Familie wohnen sollte.

 

Und so machte ich mich - leider recht spät, erst Anfang Dezember, weil vorher keine Zeit war - daran, den Kindheitstraum zu verwirklichen. Das kam dabei heraus und ich kann sagen, dass ich schon ein "klein wenig" stolz drauf bin. ;)

Starten möchte ich mit dem Kinderzimmer, das im 2. OG rechts seinen Platz gefunden hat.

Nicht nur die beiden Schränke selbst, sondern auch ein paar der Einrichtungsgegenstände wanderten beim "Schweden" in den Einkaufswagen. Die Fenster und Türen sind von My Froggy Stuff, wo sie heruntergeladen werden können.

Links daneben, sozusagen im zweiten STUVA, befindet sich das Jugendzimmer.

Auch hier habe ich Möbel vom Schweden verwendet. Die "Poster" habe ich im www gefunden. Ein paar "alte" Sachen hatte ich auch noch und so darf sich die Teenager-Tochter über eine Stereoanlage freuen.

Weiter geht es mit dem Badezimmer, das allerdings erst an Heilig Abend nach der Bescherung fertig eingerichtet werden konnte, da es unter dem Christbaum lag.

 

Ich hatte schon vorher so viel wie möglich fertig gemacht, die Wände gestaltet und kurzerhand fiel mir noch ein, dass sich die Modepuppe sicher über einen Spiegel freuen würde. Diesen habe ich mit einem Stanzer bearbeitet, damit er ein wenig verspielter aussieht. Im vorderen Bereich - der Wäschekorb - ist eigentlich ein Zahnbürstenhalter vom Schweden, den ich so passend fand, dass er ebenfalls "mit" musste.

Und auch hier gibt es ein paar "alte" Stücke, die noch recht gut erhalten sind und sich wunderbar einbringen.

Direkt daneben befindet sich das Elternschlafzimmer. Dort habe ich einen meiner alten Schätze. Mein altes Himmelbett, das zwar über die vielen Jahre deutliche Gebrauchsspuren hat und auch an manchen Stellen gebrochen war.

Ergänzt wird es durch den alten Nachttisch, den ich aus meiner Kindheit retten konnte (allerdings ohne Lampenschirm und mit Wackelkontakt - aber da suche ich schon nach einer Lösung) und einem Holzschränkchen, das ich so belassen habe, wie ich es bei einem Bastelshop bestellt habe.

Da es durch das kleine Lämpchen doch sehr, sehr dunkel war und ich schon eine hellere Beleuchtung wollte, die nicht viel Geld kostet, aber für die ich auch keine Kabel verlegen muss, habe ich mir bei einem Discounter batteriebetriebene LED-Lampen gekauft, die ich einfach nur an die Decken geklebt habe.

Und schon sind wir im Erdgeschoss angekommen. Dort befindet sich im rechten Teil des Hauses die Küche mit dem neuen Esszimmer, das erst am ersten Weihnachtsfeiertag geliefert wurde. ;)

Hier vereinen sich ebenfalls alt und neu miteinander. Alte Küche aus den 90ern mit neuem Esszimmer. Meine Küche aus den 80ern war zuerst eingeplant, da sie aber doch recht groß ist und auch sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, habe ich meine erste Planung kurzerhand geändert.

Last but not least kommen wir nun zu dem letzten Raum - das Wohnzimmer.

Auch hier gab es eine kleine Planänderung, da mir die weißen Rattan-Möbel, die ich als Kind bekommen hatte, zu unauffällig waren und ich einen Farbklecks für meine Tochter in das Zimmer bringen wollte.

Wieder haben Holz"möbel" ihren Weg in ein Zimmer gefunden. Eine Teebox, von der ich den Deckel abgenommen habe (danke, Janet für die Ideenfindung), damit es als Regal dienen kann.

Über dem zweiten Holzschränkchen/Schubladenelement ist der Fernseher angebracht, an dem auch die Bilder wechseln können. Die Bilder, die ebenfalls von My Froggy Stuff stammen, habe ich mit einem Teil Klettband beklebt und das Gegenstück auf den "Fernseher", der aus Moosgummi entstand. Vielleicht bekommt die Modepuppe irgendwann mal ein größeres Modell. Momentan muss dieser hier ausreichen. ;)

Und nun seht ihr das Haus in voller Größe wie er im Kinderzimmer der Tochter steht.

 

Wie ich bereits erwähnte, habe ich zwei STUVAs verwendet. Es ist die mittlere Größe, die 128 cm hoch ist. Rechts darüber findet noch ein 64 cm hoher STUVA Platz, um ein paar Sachen, die gerade nicht gebraucht werden, verstauen zu können. So hatte ich dann auch Verwendung für die frühere Schrankeinrichtung des ersten STUVA, der bereits vor dem Projekt im Haus war.

Evtl. kommt links daneben noch eine Dachterrasse hin. Das ist aber noch nicht raus, zumal meine Tochter da momentan noch eine Leiter bräuchte, um dort zu spielen. Einen Garten soll es aber noch geben, die Planung läuft und ich werde dann hier einen entsprechenden Beitrag posten, wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.

 

Nun darf das Haus reichlich bespielt werden (was auch schon während der Bauphase passiert ist) und ich hoffe, dass es viel Freude bereitet.

Ich jedenfalls wäre glücklich gewesen, hätte ich es als Kind mein Eigen nennen dürfen. ;) :D

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